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REM Gallery
4 Präsolare Körner ("Sternenstaub") J. Huth and
A. Besmehn
Max-Planck-Institut für Chemie, J.-J.-Becher-Weg 27, D-55128
Mainz |
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Ein Klick auf die Bilder,
vergrößert auf 1.024 X 768 px (Größe 25-45k)
Hinweis zur Präparation: Alle
Körner sind unbedampft auf Goldfolie aufgebracht.
Präsolare
Körnern sind sowohl fein verteilt in der Matrix primitiver Meteorite als
auch in IDP's (Interplanetaery Dust Particles) zu finden. Sie zeigen
Isotopenzusammensetzungen, die von denen im Sonnensystem abweichen. So kann
kein Zweifel bestehen, dass diese Körner aus Material gebildet wurden,
welches von Sternen entweder in Explosionen (Novae, Supernovae) oder in Form
von Winden emittiert wurde. Die isotopischen Häufigkeiten verschiedener
Elemente lassen dann auf die im jeweiligen Sterninneren abgelaufenen
Nukleosyntheseprozesse schließen. Hier finden Sie Bilder einiger
Minerale, die als präsolare Körner in Frage kommen. 1) Bilder
1-6 Siliziumkarbid (SiC) :Es hat sich herausgestellt, dass alles SiC in
Meteoriten präsolaren Ursprungs ist. Um eine spezielle Untergruppe der
SiC, die sogenannten SiC X Körner zu identifizieren, ist die Analyse der
Siliziumisotope notwendig. Die folgenden Bilder (7-10) zeigen identifizierte
SiC-X-Körner nach der Grobanalyse' mit der Ionensonde Cameca IMS3f
sowie nach der Feinanalyse' mit der Ionensonde Cameca NanoSIMS 50
(rechts). Man kann erkennen, dass die Isotopenmessung mit der Ionensonde keine
zertsörungsfreie Methode ist, sondern dass eine gewisse Menge an Material
abgetragen worden ist. 2) Bilder 11-23 Siliziumnitrid
(Si3N4) Nur ein geringer Teil des in Meteoriten
gefunden Si3N4 ist präsolaren Ursprungs. Aus diesem
Grund ist es nicht möglich, präsolare Si3N4
ohne Isotopenanalyse zu identifizieren. Die folgenden Bilder stellen somit zwar
meteoritisches Si3N4 dar, aber es muss nicht
präsolar sein. Bild 24: Dieses
Si3N4-Korn ist als präsolar anhand der
Isotopenmessung mit der Ionensonde Cameca IMS3f identifiziert worden. 3)
Diamanten gehören ebenfalls zu den in Meteoriten gefunden Mineralen.
Es gibt Hinweise auf eine Bildung im Auswurf von Supernovae, aber es ist noch
nicht genau geklärt, wie groß der Anteil der präsolaren an den
meteoritischen Diamanten ist. |
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 Unsere Bilder wurden erarbeitet mit LEO 1530
von LEO Electron Microscopy Ltd, Cambrige, England Carl Zeiss and Leica
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Chemie, Abteilung Kosmochemie |